Wer sich in dem wohlfühlt, was er trägt, bewegt sich anders. Selbstsicherer, mit mehr Freude. Das ist eine Erfahrung, die ich aus zwei Welten kenne: dem Laufen und der Mode.
Mit sechs Jahren bin ich meine ersten Wettkämpfe gelaufen, schon damals mit cooler Kopfbedeckung. Meine Mutter war jahrelang Marathon- und Ultraläuferin, wir sind viel gereist, viel zusammen gelaufen. Laufen war für mich nie nur Sport, es war einfach da.
Mit 21 habe ich eine Pause gemacht, mich neu orientiert und Modedesign studiert. 2025 habe ich dann wieder zum Laufsport gefunden.
Der Ausgangspunkt für MOTTE war persönlich. Bandanas lagen als Lauf-Accessoire im Trend und auch ich bin dem Trend verfallen. Auf der Strecke merkte ich jedoch, dass Baumwolle für diesen Zweck schlicht nicht funktioniert: sie speichert Feuchtigkeit, bleibt nass, fühlt sich unangenehm an. Auf der Suche nach einem Performance-Bandana mit einem Print, den ich wirklich tragen wollte, bin ich nicht fündig geworden. Also fing ich an, es selbst zu entwickeln.
Mit einem Hintergrund im Modedesign und Jahren auf der Laufstrecke wusste ich, worauf es ankommt. Das Ergebnis sind Bandanas und Headbands, die funktionieren und trotzdem gut aussehen. Schnelltrocknend, luftdurchlässig, faltenresistent, mit Prints, die mit Sorgfalt entwickelt werden.
Alle drei Monate erscheint ein neuer Drop in limitierter Auflage. Kollektierbar, manchmal in Zusammenarbeit mit Künstlern oder gemeinnützigen Organisationen.
Der Name kommt von den Mottenflügeln, die meine ersten Prints inspirierten, und davon, dass ich am liebsten abends laufe.